Alptraum ohne Ende

Veröffentlicht auf von Master Heidi

Ayla von Schattengrund
Profession Rondra-Geweihter
Tsatag 19. PER 983 BF
Boronstag lebt noch
Aussehen
Körpergröße 1,78 Schritt
Haarfarbe mittelblond
Augenfarbe grün
Gesellschaftliche Stellung
Titel angehende Schwert der Schwerter
Position höchste Rondra-Geweihte Aventuriens
Familie
Familienstand ledig
Geschwister eine Zwillingsschwester




























Ayla stammt aus einer alten Kämpfertradition und trägt gleichermaßen thorwalsches und tulamidisches Blut in sich. Sie scheint zweifellos die Gunst ihrer Göttin zu genießen. Ihre stille, in sich ruhende Stärke kann, sobald der Sturm erwacht, zu einer lodernden Flamme der Begeisterung werden. Aylas Erscheinung ist geprägt von innigem Glauben, Tatkraft und Sendungsbewusstsein. Sie verlangt von sich selbst und allen anderen, dass sie stets ihr Bestes geben und Opferbereitschaft zeigen.
Die Helden begegnen ihr auf dem Hof der Familie Blaufüchsen, wo sie auf der Reise von Ysilia zum Rhodenstein um eine Übernachtungsmöglichkeit ersucht. Dabei wird sie von einem schrecklichen Alptraum geplagt, von dem sie die Helden befreien können.

Aussehen: Ayla ist die strahlende Heldin, die Klein-Alrik aus seinen Gute-Nacht-Geschichten kennt: eine schlanke, großgewachsene (knapp 90 Finger) Kämpferin mit blonder Löwenmähne, Augen voller grünem Feuer und einem stillen Lächeln der Gewissheit auf den Lippen. Sie strahlt große klerikale Würde und Vertrauen aus. Als Ritterin der Göttin Rondra trägt sie einen weißen Wappenrock mit roter Löwin, ein langes Kettenhemd, Lederhose, Stiefel und einen roten Umhang.

Fähigkeiten: brillante Rondra-Geweihte, ausgezeichnete Kämpferin

Aufenthaltsort: die Baronie Schattengrund im Windhag, derzeit wohl auf dem Rhodenstein



Delian von Wiedbrück
Rasse Mittelländer
Profession Soldat
Tsatag 978 BF 
   
Aussehen
Körpergröße 88 Finger
Haarfarbe aschblond
Augenfarbe blau
Gesellschaftliche Stellung
Titel KGIA-Kommissar
Position KGIA-Kommissar, Leiter der Magieabteilung der KGIA, Oberst der Adlergarde, Berater Fürst Herdins von Tuzak



























Delian von Wiedbrück ist KGIA-Komissar und jagt in Weiden dem seiner Zauberkräfte beraubten Schwarzmagier Korobar hinterher. Dazu benötigt er die Hilfe kampferprobter Recken, hält die Helden jedoch für ungeeignet und zieht ihnen die Söldnerschar "Die formidablen Sechs" vor. Delian wirkt stets kühl und distanziert, Gefühlsregungen scheinen nicht zu seinem Tagwerk zu gehören. An seiner Seite trägt er meist ein Schwert, mit dem er auch umzugehen weiß.
Die Helden treffen auf ihrem Weg nach Dragenfeld erneut auf Delian von Wiedbrück, der ihnen auf der Straße entgegengestürzt kommt. Er ist schwer verletzt und blutet stark, seine Kleidung ist stark zerfetzt. Direkt auf seinen Fersen folgen Korobar und einige Untote, die Delian wieder in ihre Gewalt bringen wollen und die Helden angreifen. Nach dem Gefecht zeigt sich Delian recht zerknirscht, weil er den Helden zunächst den Auftrag nicht zugetraut hatte und Korobar offensichtlich doch noch über astrale Kräfte verfügt.
Nachdem die Helden das Ritual in Dragenfeld aufgehalten haben, verlieren sie das Bewusstsein und kommen im Tsa-Tempel von Dragenfeld in der Gegenwart des KGIA-Agenten wieder zu sich. Delian von Wiedbrück hat die Gruppe samt der Überlebenden Ritual-Opfer aus Turm Drachentodt geborgen und in den Tempel gebracht. Delian begleitet die Helden auf der Rücktour. Er hat viel aufzuarbeiten und kündigt an, einen umfangreichen Bericht für seine Dienststelle schreiben zu müssen. Zerknirscht dankt er ihnen noch einmal für seine Rettung vor Korobar, fügt aber hinzu: "Nun, da habt ihr mir wohl das Leben gerettet. Ich hoffe, euch mit eurer Rettung aus Turm Drachentodt ebenfalls einen Dienst erwiesen zu haben, so dass wir nunmehr wohl quitt wären."


Aussehen: Delian ist knapp 180 Halbfinger groß und mustert seine Umgebung stets mit seinem stechenden Blick aus seinen blauen Augen. Delians aschblondes Haar wirkt dünn, auch sein leichter Fettansatz fällt auf.

Fähigkeiten: meisterlicher KGIA-Ermittler

Aufenthaltsort: derzeit Weiden




Korobar
Profession Magier
Tsatag 978 BF 
   
Aussehen
Körpergröße 99 Finger
Haarfarbe schwarz
Augenfarbe schwarz
Gesellschaftliche Stellung
Titel Schrecken der Tobimora, Der Norbarde


























Dem großgewachsenen Korobar ist seine norbardische Abstammung anzusehen. Er gibt sich in der Regel recht wortkarg und hat seine Ausbildung bei einem Lehrmeister im hohen Norden genossen, den er vermutlich nach Abschluss seiner Ausbildung getötet hat. Zunächst zog Korobar durch Tobrien und fiel dort durch Tempel- und Grabschändungen auf. Dort erhielt er auch seinen Beinamen "Schrecken der Tobimora". Er zog eine Spur nekromantischer Abartigkeiten durch das Land. Leichenberge, Gräber, Boronanger - kein Ort war vor ihm sicher und sein Name in ganz Tobrien in aller Munde. Inquisition, Bannstrahler und Pfeile des Lichts konnten einiger seiner Schüler habhaft werden, nicht jedoch des Meisters selbst. Erst 1008 gelang es der KGIA Korobar zu stellen und ihn mittels Bannstaub seiner Zauberkräfte zu berauben. Dem schwer verletzten Schwarzmagier gelang allerdings die Flucht. Er verschwand von der Bildfläche und tauchte erst 1015 BF in Weiden wieder auf. Seine wiedererstarkten astralen Kräfte lassen auf eine Hinwendung zum Borbaradianertum schließen. Korobars Vorgehen ist rücksichtslos. Seine Machtbesessenheit hat selbst die Grenzen der Skrupellosigkeit hinter sich gelassen.
Die Helden begegnen Korobar erstmals, als sie den verletzten Delian von Wiedbrück auf dem Weg nach Dragenfeld wiedertreffen. Korobar möchte "seinen Gefangenen" zurückhaben und hetzt fünf Untote und zwei beherrschte Söldner auf die Gruppe. Als er jedoch sieht, dass die Helden mit diesen fertigwerden, ergreift er die Flucht.
Die Helden treffen den - stark gealterten - Korobar in Dragenfeld wieder, wo dieser Turm Drachentodt gemeinsam mit einigen Untoten und zwei beherrschten Söldnern der "formidablen Sechs" verteidigt.

Aussehen: Korobar ist ein großgewachsener (knapp 2 Schritt) Norbarde mit langen, schwarzen Haaren, einem wirren Vollbart und einem kräftigen Körperbau. Seine dunklen Augen zeugen von selbstsicherer Überheblichkeit und einer gesunden Portion Wahnsinn. Er kleidet sich in schwarze Lederkleidung und es umgibt ihn stets ein süßlicher Verwesungsgeruch. Ob dieser vom vielen Umgang mit Leichen/Untoten herrührt oder von ihm selbst ausgeht, ist nicht zu erkennen.

Fähigkeiten: brillianter Nekromant

Aufenthaltsort: Ost-Weiden, Sichellande





Ucurian Jago
Profession Praios-Geweihter
Tsatag 961 BF
   
Aussehen
Körpergröße 79 Finger
Haarfarbe grauweiß
Augenfarbe grau
Gesellschaftliche Stellung
Titel Erwählter
Position Hochmeister des Ordens vom Bannstrahl Praios'























Ucurian Jago ist der alte und erfahrene Hochmeister des "Ordens vom Bannstrahl Praios'". In dieser Funktion unterhält er ein weitreichendes Verbindungsnetz zwischen konservativen und dogmatischen Kräften im gesamten Mittelreich. Der "Erwählte" zeichnet sich durch all die Eigenschaften aus, die seinen Orden zu einem der gefürchtetsten in ganz Aventurien machen: Rücksichtslosigkeit, blinder Fanatismus und brutale Konsequenz. Er gilt zudem als hitzig, starrköpfig und unerbittlich. Mit patriarchalischer Güte behandelt er seine Untergebenen, duldet jedoch keinerlei Widerspruch, kein Zögern und nicht das geringste Anzeichen einer Missachtung der zwölfgöttlichen Gebote. Wo auch immer seinen strengen Augen Unrecht geschieht, wird dieses mit aller Härte (sprich: Feuer und Stahl) gesühnt. Jegliche Form von Magie lehnt er mit aller Vehemenz ab, denn er sieht in diesen Kräften die stete Versuchung des Menschen zum Größenwahn und das Einfallstor des Bösen.
Bei der Besprechung in Anderath erscheint Ucurian Jago offensichtlich ohne Einladung und will eine radikale Ketzerjagd in Weiden durchsetzen, bei der er besonders die Einrichtungen der Tsa-Kirche genau unter die Lupe nehmen will. Die Expedition der Helden nach Dragenfeld will er - wenn er sie schon nicht verhindern kann - wenigstens von einem Trupp seiner Bannstrahler begleitet wissen. Letztlich kann er sich gegen den Inquisitor Amando Laconda da Vanya nicht durchsetzen, muss sich dessen Urteil fügen und bricht mit einer Truppe Bannstrahler zum Naira Kubuch auf, um dort den Visionen, die ihn in seinem Glauben, dass "die Eidechse eine falsche Schlange ist" bestätigen, auf die Spur zu gehen.

Aussehen: Der "Erwählte" ist ein älterer, jedoch noch immer sehr agiler Mann mit falkengleichen, grauen Augen, vor deren durchdringendem Blick sich nichts verbergen zu können scheint. Er ist nicht übermäßig groß und strahlt eine immense Würde und Macht aus. Das gold-weiße Ornat des Ordenshochmeisters tauscht er im Kampf oder auf Reisen gegen ein vergoldetes Kettenhemd oder einen aufwendig gearbeiteten, vergoldeten Küraß, dazu trägt er ein blank poliertes Schwert.

Fähigkeiten: meisterlicher Ordensführer, durchschnittlicher Richter

Aufenthaltsort: Klosterfestung und Ordenshochburg "Auraleth", nahe Wehrheim


Amando Laconda da Vanya
Rasse Mittelländer
Profession Praios-Geweihter
Tsatag 950 BF(Datierungshinweise)
Boronstag lebt noch
Aussehen
Körpergröße 91 Finger
Haarfarbe silbergrau
Augenfarbe schwarz
Gesellschaftliche Stellung
Titel Großinquisitor
Position Großinquisitor des Mittelreichs
Familie
Familienstand ledig
Stammbaum Haus da Vanya
Eltern Rahjada da Vanya
Stand der Eltern Fürsten
Geschwister mindestens 2




































Amando Laconda da Vanya hat sich schon seit langem die Bekämpfung schwarzer Magie auf die Fahnen geschrieben. Zwar gehört er dem eher konservativen Zweig der Praios-Kirche an, jedoch handelt er nicht voreilig und unüberlegt. Sympathischerweise scheint er frei von Fanatismus und Starrsinn zu sein und bringt auch anderen Priestern der Zwölfgötter großen Respekt entgegen. Selbst gegenüber Magiern und anderen "Exoten" gibt er sich höflich und pflegt sogar einen trockenen Humor, was ihn aus der breiten Masse der Praios-Diener heraushebt. Ruhige, lange Gespräche zieht er der Penlichen Befragung vor und ist eher an ehrlichen als an herausgepressten Informationen interessiert. Dennoch verfügt er natürlich über die nötigen Mitteln, die volle Wahrheit aus seinem Gegenüber heraus zu bekommen.
Bei der Besprechung in Anderath ist er glücklicherweise der Entscheidungsträger und vertraut den Helden und Mutter Linai die Erforschung der Geschehnisse in Dragenfeld alleine an, nicht ohne sich jedoch eines raschen Berichtes der Ergebnisse nach ihrer Rückkehr zu versichern. Von einer vorschnellen und radikalen Ketzerjagd, die Ucurian Jago vorschwebt, hält Amando offensichtlich nichts. Bevor er eine Entscheidung trifft, wie auf die sich durch Visionen ankündigende Bedrohung zu reagieren ist, möchte er so viele Fakten und Hintergründe wie möglich in Erfahrung bringen.

Aussehen: Der Mitsechziger erinnert mit seiner großen und muskulösen Statur an einen Tobrier oder Bornländer. Er trägt langes, silbergraues Haar und einen fein gestutzten Bart. Der Blick aus seinen schwarzen, von tausend Fältchen umgebenen Augen ist stets wachsam und forschend, so dass ihnen keine Wahrheit verborgen zu bleiben scheint. Dennoch strahlt er eine vertrauenserweckende Würde aus, die nicht viele Inquisitoren mit sich bringen. Er ist stets in rotgoldenem Ornat gekleidet.

Fähigkeiten: brillianter Inquisitor

Aufenthaltsort: Stadt des Lichts zu Gareth, derzeit unterwegs im Gefolge des Lichtboten







Veröffentlicht in Aventurische Persönlichkeiten

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post