Abenteuer 3: Das Grauen von Ranak

Veröffentlicht auf von Master Heidi

03.01.39
- der Landgraf sprach uns an ob wir einen Auftrag für ihn erledigen wollten.
Eine befreundete Familie der Costodiaz`, die Sandinells, eine verwandte Fischerfamilie in Brabak weit im Süden hat Probleme.
Im Fischerdort Ranak sind Leute auf der ruhigen See verschwunden. 2 Sandinells, Drosti der Vater und sein Sohn, Polga = Kauers Sohn und 4 weitere Fischer.
Dort unten an der See wird der Gott Efferd verehrt, Schutzpatron der Seefahrer.
Wir sollen in Brabak Kauer im der Schenke „Zum Fliegenden Fisch“ treffen.
Die Belohnung würden die Sandinells aushandeln und der Landgraf würde noch 50 Dukaten dazulegen, wenn es zu wenig sein sollte. *Randnotiz* Es ist immer zu wenig*
Wir reisten mit einer eigenen Kutsche mit Kutscher am 04.01.39 ab, nachdem wir etwas von unserem Hab und Gut in der Obhut des Landgrafen gegeben haben. Grimmjan bestand aber darauf sein Pferd mitzunehmen und so hatte ich die ganze Kutsche für mich alleine – der Trottel.
Am 07.01.39 hatten wir eine merkwürdige nächtliche Begegnung mit einem freilaufenden Stier. Der wollte uns wohl was böses, aber meine Axt hat ihn schnell vertrieben.
Am 14.01.39 in einem Sumpfgebiet rammte plötzlich etwas die Kutsche, ich dachte die Welt geht unter. Ich hörte ein Brüllen und sah einen 6 Meter langen kriechenden Drachen die Kutsche bearbeiten. Vielleicht dachte der es wäre ein Weibchen oder so. Naja, es war ein Drache, ich also mit Gebrüll raus aus der Kutsche und die Axt ein dem Viech versengt, während Grimmjan auf der anderen Seite 2 tiefe Schwerthiebe anbrachte. Der Drache war besiegt, die Achse der Kutsche beschädigt und ein Pferd war geflohen, was wir erst am nächsten Tag zerfetzt wiederfanden. Gibt hier wohl noch mehr Drachen. Grimmjan nahm den Drachenkopf mit und am 17.01.39 kamen wir in Brabak an. Grimmjan hat sich mit einem bekloppten Wachmann unterhalten und mußte für den Drachenkopf bezahlen…..komische Sitten.
Im „Tanzenden Teufel“ kamen wir unter, Grimmjan schleifte den Drachenkopf dann aber durch die Schankstube und der Wirt holte 2 kaiserliche Soldaten, die nach einem weiterem Gespräch mit ihm zum Präparator gingen. Er kam ohne Kopf wieder und meinte er habe ihn verkauft. Abends haben wir gesoffen und irgendwie hab ich seitdem Hausverbot.

18.01.39
Am 18.01.39 gingen wir ins Badehaus und dann in den „Fliegenden Fisch“. Durch einen Jüngling entstand eine Schlägerei und 10 Matrosen wollten uns ans Leder. Aber gegen Stahl waren sie wohl allergisch und erst als Soldaten auftauchten wurden sie ruhiger. Der Wirt erteilte uns Hausverbot auf Lebenszeit. PAH! Das Bier hat sowieso nach Fischpipi geschmeckt.
Draußen sprach uns dann der Jüngling an und es stellte sich heraus, das es der gesuchte Kauer war. Was für ein Glück. Er erzählte uns vom Verschwinden der Fischer und bot uns 300 Silbertaler an, woraufhin wir einschlugen. Auf seinem Boot sollte es dann 8 Stunden bis zum Dorf Ranak gehen.
Woar! Als ich das Meer sah wurde mir ganz schlecht, soviel Wasser hatte ich noch nie gesehen. Ja Vetter Ekbart, das ist wirklich größer als der Mursee. Ich wollte schon wieder umdrehen, aber Grimmjan sprach mir gut zu und erinnerte mich immer wieder an die 300 Silbertaler und die 50 Dukaten vom Landgrafen. Ich legte mich ins Boot und ertrug das Geschunkel. Kauer erzählte, daß insgesamt 7 Fischer- und 3 Bauerfamilien in Ranak wohnen.
Pedresco Retes & Heterio Graduas = Oberhäupter
Zipriano Mano = Gastwirt
Dorfschulze = Sivulus (Rechtsprecher)
Dolgaz = Schmied
Tempel von Effert auf einer Felsenspitze am Meer, angeblich von den Brabakefferts losgesagt. Weiter weg dorthin.
Kamini = Effertpriesterin in Ranak
Bootsbauer = der Farbige Heikabar
Ziganto = Einsiedler / Ziegenhirte
Zipriano Nikomo = Dorfladenbesitzer und seine Frau Lenia (Klatschweib)
Orlando Retes = Bruder von Pedresco Retes
Orlando erzählt von einem Seeungeheuer, was Delphine angegriffen haben soll.
Die Priester des Efferttempels wollen seit 5-6 Wochen mehr Fische eintauschen als sonst.
Der Delphin ist das heilige Tier Efferts.
Kamini erzählt, daß Bruder Kuron aus dem Kloster seit letzter Zeit seltsam geworden ist, wenn er zum Handel ins Dorf kommt. Sie gab mir einen Zettel mit Symbolen des Namenlosen gegeben.
Heikabar hat einen Zweimaster am Kloster gesehen, mit dem Leute ohne Gewänder anlegten.
Pedresco Retes hat uns 50 Silbertaler geboten, wenn wir sofort verschwinden – der hat sie doch nicht alle.
Ziganto führte uns zum Klosterweg, nachdem wir einer seiner verschwundenen Ziegen aus einer Felsspalte befreiten.
Auf dem Weg bewarfen und Schwarzoger mit Steinen. OGER! Endlich mal wieder was zu tun und Grimmjan und ich haben sie ordentlich zermatscht. Harhar.
Wir kamen nicht am Kloster raus, sondern unten am Meer an einer Steilwand. Dort fand ich den Zugang zu einer alten Höhle in der Knochen und Grabbeilagen verstreut herumlagen. Auf einem Thron saß ein einbalsamierter Toter mit einem edelsteinbesetztem (12 Stück) Bastardschwert. Als wir zu nah kamen stand der Tote plötzlich auf und 2 Skelette bildeten sich neben ihn. Es entbrannte ein Kampf auf Leben und tot. Die Untoten waren sehr mächtig und nur mit allen Tricks und gemeinsamer Kraft konnten wir sie wieder ins Reich der Toten schicken. Dabei verbrauchten wir 2 Heiltränke hatten aber dafür nun ein wertvolles Schwert. Als Grimmjan es aber aufhob wurde sein Blick plötzlich starr und er schlug sofort mit dem Schwert nach mir. Ich konnte gerade eben noch ausweichen und schrie ihn an was das solle, aber er schien in eine Art Berserkerrausch verfallen zu sein und so entschloß ich mich seinen Schädel zu spalten. Irgendwie aber wich er aus und ich traf nur das Schwert, welches zu Boden klirrte. Sofort sprang Grimmjan nach hinten und schrie er sei verzaubert gewesen – guter Trick um Leute loszuwerden, muß ich mir merken.
Wir entschlossen uns das Schwert später zu holen. In der Höhle entdeckten wir noch einen Goldring, einen silbernen Armreif, eine Perlenkette und eine wertvolle Spieluhr.
Auf dem Thron stand der Name Gaslac Gorosch eingraviert.
Schwer erschöpft ruhten wir uns am 19.01.39 in Ranak aus und zeigten den Bewohnern einen Ogerkopf. Heikabar beauftragten wir uns eine Kiste für das Schwert zu zimmern.

Am 20.01.39 machten wir uns auf zum Kloster. Nach einigen Stunden kamen wir an und waren erstaunt das Tor offen vorzufinden. Am Tor begrüßte uns ein Mönch der erzählte, daß das Kloster von einer Krankheit heimgesucht wird und wir umdrehen sollten. Naja wir haben ihm nicht geglaubt und sind trotzdem rein, weil er das Tor offen gelassen hat. Er wirkte etwas verwirrt.
In einem der ersten Räume des ersten Stockwerks trafen wir auf zweibeinige Fischwesen, die es sich in einem Schlafsaal gemütlich gemacht hatten. Wir erschlugen sie und begannen das Kloster zu durchsuchen, denn offensichtlich stimmte hier etwas nicht.
Ich fand eine Robe von einem Hohepriester des Effarth, aber sie war mir etwas groß, also packte ich sie erstmal ein.
In einer Art Labor steckten wir viele Fläschchen mit Flüssigkeiten ein. Einen Raum weiter hatten 3 Fischwesen einen Menschen als Gefangenen genommen. Wir griffen sofort an und zu unserem erstaunen hatte der Mensch es ungemein gut drauf die Fischlies mit einer Tonscherbe abzuschlachten. Harhar, der schlug wie ein Irrer auf die ein. Der Blaue Fischlie berührte mich und ein Blitzgewitter explodierte um mich herum, wie in diesem Turm mit der Truhe voller Runen. Ich schüttelte den Effekt ab und als die Fischlies erschlagen waren stellte der Mensch sich als Drostin Sandinel vor. Also genau der den wir auch suchten, was für ein Glück für uns. Drostin schloß sich uns an und erzählte von noch mehr Gefangenen, aber er wußte nicht so sie genau waren.
Auf dem Dach fanden wir einen Kräutergarten vor und einen weiteren Priester. Dieser erzählte uns, daß die Krankheit eine Täuschung sei – ach was – und das die Fischlies das Kloster infiltriert haben. Sie kamen mit einem Schiff und brauchten Hilfe, welche die Menschen den Fischlies auch gaben. Dann aber griffen die Menschen irgendwie Haie oder das Krakenmonster an und sie flippten aus. Seit dem haben sie die Kontrolle über das Kloster und opfern nach und nach auch Menschen an den Kraken.
In der Kuppel auf dem Dach sollten sich Fischlies befinden und in den Seitentürmen auch. Wir schlichen also erstmal zu einem Seitenturm, aber der Fischlie war gerade auf seinem Rundgang. Bevor er sich versah hatte meine Axt ihn in zwei Hälften gespalten.
Dann stürmten wir die Kuppel. Grimjan bekam sofort einen Bolzen in den Oberschenkel geschossen und ich trat die Tür ein, nachdem sich Drostin die Schulter daran geprellt hatte. Vier Fischlies waren dort, einer davon mit silbernen Schuppen. Der Silberne machte sich aus dem Staub, während ich die 2 Nahkämpfer tötete und Drostin und Grimjan den Harpunenschützen unter beschuß nahmen. Drostin warf einen Dreizack über 10 Meter und pinnte den Fischlie an die Wand. So ein Fischer kann schon gut mit seinem Werkzeug umgehen. Respekt. Im Schreibtisch fanden wir nur eine Karte mit eingezeichneten Inseln.
Wir entschlossen uns das Erdgeschoß auszulassen und direkt in den Keller zu gehen. Auf einer Zwischenebene stießen wir auf einen grünen und einen blauen Fischlie. Der Blaue wurde von unseren Fernwaffen durchsiebt. Dolch, Pfeil, Bolzen. Der Grüne sagte irgendwas von „Retlowit“ was wir aber nicht verstanden und ihn dann erschlugen.
In einer Kammer fanden wir Drostins Vater, einen Priester und Ozeanus den Oberpriester. Ozeanus versprach uns magische Tränke, wenn wir die Fischlies vertreiben würden. Was für ein Glück, das wollten wir sowieso tun und wir machten und auf in den Keller zur Schiffshafengrotte.
Leider sahen wir nur noch, wie der Kraken das Schiff aufs offene Meer hinaus zog. Unsere Feinde waren geflohen.
Ozeanus gab uns die 5 Tränke.
4 Heiltränke und ein Magiermanairgendwastrank.
Zurück im Dorf erhielten wie 343 Silbertaler Belohnung und die Sandinels gaben uns noch eine Silberkette und einen Silberring. Auf Lebzeit wurde uns nun auch hier freie Kost und Logie angeboten. Auf dem kleinen Fest fragte ich dann noch in die Runde, ob sich uns jemand der Leute anschließen wolle, aber die feigen Hunde haben alle gekniffen.
Am 21.01.39 holten wir das Schwert aus der Untotenhöhle und steckten es in die gezimmerte Holztruhe.
Am 22.01.39 reisten wir ab, Drostin brachte uns mit seinem Schiff nach Brabak. Grimjan nahm die Bardame Susa mit, sie wolle in der Stadt Schneiderin werden.
In Brabak verkauften wir dann die erbeuteten Sachen und teilten alles gerecht auf.
Zu unserem Erstaunen trafen wir bei unserem Gasthaus auf Säge und Ajakalla, der Landgraf hatte sie uns irgendwie nachgeschickt.
Am 23.01.39 bekamen wir einen Termin beim Stadtmagier. Er sagte uns, daß das Schwert König Mizirion dem Dritten gehöre, weil wir es auf seinem Grund und Boden gefunden haben. Sowas habe ich auch noch nicht gehört. Der Möchtegernmagier will sich bei uns melden, da der König sowieso noch eine Bitte an uns hat. Na, anscheinend haben sich unsere Taten schon sehr schnell herumgesprochen. Der Magier gab uns noch eine Urkunde und dann gingen wir mit leeren Händen davon.
Ab sofort werden mich die Leute unter folgendem Namen kennen lernen.
Barim, Sohn des Brodgasch
Vernichter der Hexe Yalla
Ehrenbürger Gratenfels` und
Held von Ranak

Veröffentlicht in Barims Tagebuch

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