Abenteuer 2: Das Geheimnis des schwarzen Keilers

Veröffentlicht auf von Master Heidi

30.11.38
Im Gasthaus Zum Schwarzen Keiler trank ich einige Humpen Bier und stärkte mich mit einem ordentlichen Mahl, während draußen ein Gewitter tobte.
Ein verletzter Mensch der mir arg nach Elfenblut roch kam herein und zeigte uns eine Vogelstatuette aus Kristall. Kurz darauf ist der geistig verwirrte dann einfach wieder verschwunden. Also hab ich die Vogelstatuette erstmal eingesteckt. Man weiß ja nie wie viel sowas wert ist.
Nach einiger Zeit geschah dann etwas Merkwürdiges. Viele, also mehr als 2, wohl über 100 Vögel versammelten sich um das Gasthaus herum. Erinnerte mich während des abends immer mehr an die Belagerung Pax-Goraschs.
Dann geschah noch eine Sache im ersten Stock. Ein Magier beschwörte im Zimmer irgendwas und 3 Pfeilspitzen die fliegen konnten haben ihn malträtiert. Grimmjan und Alakaia haben den Magier gerettet und man floh in den Gemeinschaftsschlafraum. Einige Pfeilspitzen verwahrte man sich in Kisten auf. Der Magier wurde erstmal gefesselt und in den Keller gesperrt. Irgendjemand sagte dann noch, daß vor 15 Jahren Magier und Zwerge im Keller erschienen sind und man nahm an es gebe dort einen Geheimgang. Irgendwann gingen dann alle schlafen und ich setzte mich auf einen Stuhl ans Fenster mit Ausblick auf die Vogelbelagerung.
Das Gasthaus kam aber nicht zur Ruhe immer wieder wurde man gestört und so kam es, daß wir an dem abend noch eine gefiederte Kristallschlangenstatue unter einer Türschwelle borgten, die der alte Zach dort versteckte hatte.
Desweiteren viel mir auf, daß der Vogel den Woltan von der Finkenweide dem Weibe Alrike Faßweiser geschenkt hatte einen Ring am Fuß hatte. Kurzerhand haben wir eine Kralle abgeschnitten und den Ring entfernt und wie schon bei der Hexe Yalla verwandelte sich der Vogel in jemanden. Die nackte kleine Dame sagte sie wäre Pheccaria, eine Phexanhängerin. Sie wollte damals eine Halskette stehlen und nahm einen Ring bei dem Einbruch mit, der sie zuhause verwandelt hat, als sie ihn dort ansteckte. Sie konnte zu niemanden und flog hinaus, wo sie nach einiger Zeit von dem Exotenhändler Alkus aus Festum gefangen wurde und dann an Woltan verkauft wurde.
Wir untersuchten den Keller nach einer Geheimtür. Dabei erfuhren wir, daß vor 500 Jahren hier in der Nähe der Landherrscher einen Dämonen in einen Stein verbannte.
Sofort nahmen meine Gefährten an, daß die Geschichte war sein mußte, denn auch der Magier mit den verrückten Pfeilspitzen sagte er habe bei seinem Ritual eine starke böse Macht gespürt die sein Vorhaben wohl vereitelt hat.
Wir fanden die geheime Tür, indem wir die Kristallschlange zerbrachen und das Pulver darin entzündeten. Der Rauch ließ Wörter an den Wänden und 2 Schlangensymbole auf Quadern erscheinen.
Die Reste der Kristallschlange habe ich eingeteckt.
Und dahinter stießen wir in ein Kellergewölbe vor in dem wir eine Art Altar vorfanden. Am Altar waren mehrere Vogelstatuetten aufgestellt, aber eine fehlte. Aus der anderen Richtung hörten wir hinter dem verschütteten Gang die Vögel sich wie wild durch die Erde graben. Wind kam auf, also wirklich, ohne Witz jetzt, mitten in einem unterirdischen abgeschotteten Raum wehte es plötzlich wie auf dem höchsten Berg der Welt. Wir stellte die Statuette vom Menschenelf auf den freinen Platz, während wir uns gegen den Sturm pressten. Einige Vögel griffen uns schon an, aber wir konnten sie abwehren. Als die Statuette stand wurde es wieder windstill und die Vögel zogen ab.
Draußen ging die Sonne auf und die Vogelbelagerung war anscheinend beendet. Wieder einmal Menschen vor dem Tod gerettet.
Wir reisten dann 2 Tage Richtung Gratenfels, wo wir am abend des 02.12.38 ankamen.
Vom Landgraf Alric Costodiaz erhielten wir jeder die 45 Dukaten als Belohnung für die Vernichtung von Yalla. Wir wurden zu Ehrenbürgern Gratenfels ernannt und haben auf Lebzeit freie Unterkunft und Verpflegung.
Von den Dukaten kaufte ich mir gleich beim Grafen für 10 2 Heiltränke.
Am 03.12.38 verkauften wir das Elfengemälde aus dem Schwarzen Eber für 35 Dukaten, sowie Schlangenaugensteine für 12 Dukaten. Die Schätze wurden gerecht unter den Mitstreitern verteilt und wir machten uns einige gute Tage in Grafenfels. Grimmjan und ich lernten bei der Garnison verschiedene neue Kampftechniken.

Veröffentlicht in Barims Tagebuch

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